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AGB & Nutzungsbedingungen

Stand: Juli 2026

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Phönix Factory
(Einzelunternehmer P. Roessler; nachfolgend „Unternehmer“)
und ihren Vertragspartnern (nachfolgend geschlechtsneutral „dem Kunden“ genannt).

 

Geltend ist immer die aktuelle Version zum jeweiligen Zeitpunkt. 

 

Ziel ist es sowohl dem Kunden als auch dem Unternehmer ein bestmögliches Erlebnis zu bieten, einigen sich beide unkompliziert oder unter vereinfachten Bedingungen sind diese anzuwenden. Anderenfalls gelten immer die folgenden Bedingungen.

 

§ 1 Gütliche einigung

 

Sollten Sie Unstimmigkeiten, Mängel oder Fehler bei unseren Angeboten, Produkten, Dienstleistungen, auf unserer Website oder auf unseren Social-Media-Kanälen finden, bitten wir Sie, sich direkt zu melden. Es ist unser ausdrücklicher Wunsch, alle Anliegen schnell und auf unbürokratischem Weg zu klären, um gemeinsam eine faire Lösung zu finden. Gesetzliche Rechte bleiben hiervon natürlich unberührt.

 

§ 2 Vertragsgegenstand

 

(1) Der genaue Gegenstand und Umfang der vertraglichen Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.

 

(2) Nachträgliche Änderungen, Ergänzungen oder Abweichungen vom ursprünglichen Angebot, die zwischen den Vertragsparteien in Textform (z. B. per E-Mail oder Chat-Protokoll) vereinbart oder besprochen werden, treten vorrangig an die Stelle des ursprünglichen Angebots.

 

(3) Bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus dem Vertrag bleibt die gelieferte Ware bzw. der Vertragsgegenstand im Eigentum des Unternehmers (Eigentumsvorbehalt).

 

§ 3 Preise

 

(1) Alle vom Unternehmer genannten Preise und Angebote sind – sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet – freibleibend und unverbindlich. Sie dienen lediglich als Orientierungshilfe, da der tatsächliche Aufwand je nach individueller Kundenanfrage, Lagerbestand, Beschaffungsweg, Tagespreisen, etc. variieren kann.

 

(2) In den unverbindlichen Preisen und Pauschalen sind Aufwendungen für Anfahrten, Transport, nachträgliche Sonderleistungen oder Mehraufwände nicht enthalten. Diese werden gesondert berechnet.

 

(3) Ein Kostenvoranschlag ist im Zweifel stets unverbindlich. Eine vertragliche Bindung bezüglich des Preises entsteht erst durch ein ausdrücklich als verbindlich deklariertes Angebot oder eine entsprechende Auftragsbestätigung des Unternehmers.

 

(4) Absehbare und planbare Zusatzkosten werden dem Kunden vom Unternehmer vorab in Textform kommuniziert.

 

§ 4 Zahlungsbedingungen, Anzahlungen und Rücktritt

 

(1) Zahlungen sind über den vereinbarten Zahlungsweg zu leisten. Sofern kein anderes Zahlungsziel vereinbart wurde, sind Rechnungsbeträge innerhalb von 7 Werktagen nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug zu zahlen.

 

(2) Bei Abholung von Waren oder Übergabe von Arbeitsergebnissen ist der Gesamtbetrag vorab oder unmittelbar bei Übergabe zu entrichten.

 

(3) Bei Individualanfertigungen (Sonderanfertigungen nach Kundenspezifikation) oder Dienstleistungen ist der Unternehmer berechtigt, Vorkasse oder eine angemessene Anzahlung zu verlangen. Wird die Ausführung der beauftragten Arbeit auf Wunsch des Kunden vorzeitig abgebrochen, werden bereits erbrachte Leistungen und bis dahin entstandene Fixkosten mit der Anzahlung verrechnet; ein Anspruch auf vollständige Rückerstattung der Anzahlung besteht in diesem Fall nicht.

 

(4) Der Unternehmer ist zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, wenn begründete Zweifel an der Zahlungsfähigkeit oder Zahlungswilligkeit des Kunden bestehen und dieser trotz Aufforderung keine Vorkasse oder Sicherheit leistet. Im Falle eines berechtigten Rücktritts werden bereits geleistete Zahlungen unter Abzug der bis dahin entstandenen Aufwendungen und Zusatzkosten an den Kunden zurückerstattet.

 

§ 5 Arbeiten vor Ort (beim Kunden)

 

(1) Wird vereinbart, dass der Unternehmer Leistungen direkt am Standort des Kunden erbringt, hat der Kunde die anfallenden Anfahrts- und Fahrtkosten (Fahrtpauschale, Spesen und sonstige Aufwendungen) zu tragen. Diese Kosten werden, soweit möglich, vorab festgelegt. Nachträgliche, für den Kunden zumutbare Anpassungen aufgrund unvorhersehbarer Mehrkosten bleiben vorbehalten.

 

(2) Der Kunde ist verpflichtet, am Leistungsort eine kostenfreie Parkmöglichkeit für das Kraftfahrzeug des Unternehmers bereitzustellen. Ist dies nicht möglich, trägt der Kunde die anfallenden Gebühren für kostenpflichtige Parkplätze (z. B. Parkhäuser, Parkscheine), es sei denn, der Kunde hat den Unternehmer vorab ausdrücklich in Textform über das Fehlen von Parkmöglichkeiten informiert und es wurde eine abweichende Regelung getroffen.

 

(3) Im Interesse einer zügigen und ordnungsgemäßen Auftragsdurchführung stellt der Kunde sicher, dass am Leistungsort die erforderlichen Hilfsmittel und Betriebsmittel (insbesondere Strom, Licht und ein sicherer Zugang zum Arbeitsbereich) für den Unternehmer kostenfrei zur Verfügung stehen, sofern diese nötig sind.

 

(4) Benötigt der Unternehmer für die Durchführung der Arbeiten vor Ort spezifische Hilfsmittel oder Spezialwerkzeuge des Kunden, über deren Notwendigkeit der Kunde vorab nicht aufgeklärt wurde, sind diese im Interesse einer fachgerechten Umsetzung vom Kunden kostenfrei bereitzustellen, sofern sie für den Kunden zumutbar und vorhanden sind.

 

§ 6 Widerrufsrecht und Rückabwicklung

 

(1) Verbraucher im Sinne des § 13 BGB haben ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen. Das Widerrufsrecht gilt ausdrücklich nicht für Unternehmer und Geschäftskunden (B2B).

 

(2) Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Kunde den Unternehmer vor Rücksendung der Ware über seinen Entschluss informieren (z. B. per E-Mail oder über die vereinbarten Chat-Kanäle). Die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren trägt in jedem Fall der Kunde.

 

(3) Der Kunde hat für einen etwaigen Wertverlust der Waren aufzukommen, wenn dieser Wertverlust auf einen Umgang mit den Waren zurückzuführen ist, der zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendig war (z. B. bei Beschädigungen oder starken Gebrauchsspuren, die einen Wiederverkauf behindern). Der entsprechende Wertersatz wird vor der Rückerstattung vom Erstattungsbetrag abgezogen.

 

(4) Die Rückerstattung erfolgt in der Regel über dasselbe Zahlungsmittel, das der Kunde bei der ursprünglichen Transaktion verwendet hat, es sei denn, mit dem Kunden wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

 

(5) Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist, oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind (Individual-, Einzel- und Spezialanfertigungen jeglicher Art sowie personalisierte Produkte). Freiwillige Rücknahmen oder Teilerstattungen können vom Unternehmer im Einzelfall gewährt werden; ein Rechtsanspruch des Kunden hierauf besteht jedoch ausdrücklich nicht.

 

§ 7 Lieferung, Versandbedingungen und Bearbeitungszeiten

 

(1) Der Versand von Waren erfolgt über einen vom Unternehmer gewählten Versanddienstleister (z. B. DHL, Hermes). Zum Zwecke der Zustellung und zur Sendungsverfolgung werden die hierfür erforderlichen personenbezogenen Daten des Kunden (z. B. Name, Lieferadresse und – sofern für die Benachrichtigung vereinbart – E-Mail-Adresse) an den jeweiligen Versanddienstleister übermittelt. Ergänzend gelten die Datenschutzbestimmungen und Beförderungsbedingungen des jeweiligen Transportunternehmens.

 

(2) Alle vom Unternehmer angegebenen Liefer-, Versand- und Bearbeitungszeiten sind reine Richtwerte (Zirka-Fristen) und ausdrücklich unverbindlich. Ein Anspruch des Kunden auf die Einhaltung einer bestimmten Lieferzeit besteht nicht, es sei denn, ein Liefertermin wurde vom Unternehmer vorab ausdrücklich und schriftlich als verbindlicher Fixtermin garantiert.

 

3) Die tatsächliche Bearbeitungszeit bis zum Versand hängt stark vom jeweiligen Produkt ab. Insbesondere bei Individual-, Einzel- und Spezialanfertigungen (z. B. personalisierten Produkten oder 3D-Drucken) gibt es keine festen Lieferfristen. Der Produktionsstart und die Fertigstellung hängen vom individuellen Aufwand, der aktuellen Auftragslage sowie der rechtzeitigen Mitwirkung des Kunden (z. B. Bereitstellung von Daten, Freigaben oder Maßen) ab.

 

(4) Für Verzögerungen, die auf höhere Gewalt, unvorhersehbare Engpässe bei Rohstoffen/Filamenten oder auf den verantwortlichen Versanddienstleister zurückzuführen sind, übernimmt der Unternehmer keine Haftung. Schadensersatzansprüche des Kunden wegen verspäteter Lieferung sind ausgeschlossen.

 

(5) Im Falle einer Rücksendung (z. B. bei Widerruf) ist die Ware transportsicher zu verpacken. Der Kunde haftet für Schäden, die auf eine unsachgemäße oder unzureichende Verpackung bei der Rücksendung zurückzuführen sind.

 

(6) Liegt ein Transportschaden vor oder geht eine Sendung verloren, ist der Kunde verpflichtet, im zumutbaren Rahmen bei der Klärung des Sachverhalts und der Schadensabwicklung mitzuwirken (z. B. durch Bereitstellung von Nachweisen, Belegen, Sendungsnummern oder Schadensprotokollen des Versanddienstleisters).

 

§ 8 Gewährleistung (Mängel), Haftungsausschluss und Schadensminderung

 

(1) Der Kunde ist verpflichtet, gelieferte Waren oder erbrachte Leistungen unverzüglich auf Mängel, Qualitätsabweichungen oder Funktionsstörungen zu untersuchen. Offensichtliche Mängel sind dem Unternehmer unverzüglich in Textform anzuzeigen. Unterlässt der Kunde die rechtzeitige Anzeige und entstehen dadurch Folgeschäden, die durch eine rechtzeitige Meldung hätten vermieden werden können, besteht kein Anspruch des Kunden auf Ersatz oder Rückerstattung dieser Folgeschäden (Schadensminderungspflicht).

 

(2) Liegt ein vom Unternehmer zu vertretender Mangel vor, gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist. Dem Unternehmer steht ausdrücklich das gesetzliche Recht zur Nacherfüllung (Nachbesserung oder Ersatzlieferung) innerhalb einer angemessenen Frist zu. Schlägt die Nacherfüllung fehl, wird im Einzelfall individuell geprüft, ob eine Minderung des Kaufpreises (Teilerstattung) oder eine Rückabwicklung des Vertrages erfolgt.

 

(3) Der Unternehmer führt alle Aufträge nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach den ihm zur Verfügung stehenden technischen Standards durch. Eine Haftung für Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung, Zweckentfremdung, fehlerhafte Montage oder Veränderung der Produkte durch den Kunden oder Dritte entstehen, ist vollständig ausgeschlossen.

(4) Die Haftung des Unternehmers für indirekte Schäden, Begleitschäden, untypische Folgeschäden oder entgangenen Gewinn, die aus der Nutzung der Produkte oder Dienstleistungen resultieren, wird ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

 

(5) Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Unternehmers sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. In diesen Fällen haftet der Unternehmer nach den gesetzlichen Bestimmungen. Ebenso ausgeschlossen ist die Haftung bei Schäden durch höhere Gewalt.

 

§ 9 Marken-, Urheberrechte und Eigentum Dritter

 

(1) Alle innerhalb des Onlineangebots oder in Angeboten genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken-, Warenzeichen und Urheberrechte unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer.

 

(2) Die Verwendung oder Nennung von geschützten Markennamen, Logos oder Bezeichnungen durch den Unternehmer erfolgt ausschließlich zu illustrativen Zwecken, zur genauen Beschreibung der Beschaffenheit oder zur Darstellung der Kompatibilität der Produkte und Dienstleistungen (z. B. bei Ersatz- oder Zubehörteilen).

 

(3) Aus der bloßen Nennung oder Abbildung fremder Marken und Urheberrechte ist nicht der Schluss zu ziehen, dass diese nicht durch Rechte Dritter geschützt sind oder dass eine geschäftliche Verbindung, Autorisierung oder Sponsoring zwischen dem Unternehmer und dem jeweiligen Rechteinhaber besteht.

 

(4) Sämtliche vom Unternehmer erstellten Eigenanfertigungen, Designs, 3D-Modelle, CAD-Daten, Grafiken, Texte und sonstigen kreativen oder technischen Schöpfungen unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Alle Rechte verbleiben vollumfänglich beim Unternehmer. Jede Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung oder gewerbliche Weiterveräußerung dieser Inhalte und Produkte ist ohne ausdrückliche, vorherige schriftliche Genehmigung des Unternehmers strengstens untersagt.

 

§ 10 Vom Kunden bereitgestellte Materialien und Kundenprojekte

 

(1) Übermittelt der Kunde im Rahmen eines Auftrags Materialien, Daten (z. B. 3D-Modelle, CAD-Dateien), Logos, Texte oder sonstige Informationen, trägt der Kunde die alleinige Verantwortung für die Herkunft, Rechtmäßigkeit und Richtigkeit dieser Inhalte.

 

(2) Es liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich des Kunden, vor der Übermittlung sicherzustellen, dass er über die erforderlichen Nutzungs-, Urheber-, Marken- oder sonstigen Schutzrechte an den Materialien verfügt und dass deren vertragsgemäße Verwendung durch den Unternehmer keine Rechte Dritter verletzt. Eine Überprüfungspflicht durch den Unternehmer besteht nicht.

 

(3) Der Kunde stellt den Unternehmer von allen Ansprüchen Dritter, die wegen der Verletzung von Schutzrechten oder sonstigen Rechtsverstößen durch die vom Kunden bereitgestellten Materialien geltend gemacht werden, auf erstes Anfordern vollständig frei. Die Freistellung umfasst auch die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung (Anwalts- und Gerichtskosten), die dem Unternehmer in diesem Zusammenhang entstehen.

 

§ 11 Nutzung der Website, Shop-System und Preisirrtümer

 

(1) Die Darstellung der Produkte auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern einen unverbindlichen Online-Katalog dar. Ein rechtsverbindlicher Vertrag kommt erst durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung oder den Versand der Ware durch den Unternehmer zustande. Der Unternehmer behält sich das Recht vor, Bestellungen (insbesondere Spaß- oder Scherzbestellungen) ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

 

(2) Sollten Angaben auf der Website (z. B. Preise, Versandkonditionen oder Produktbeschreibungen) aufgrund von technischen Fehlern, Systemstörungen oder offensichtlichen Irrtümern fehlerhaft sein, ist der Unternehmer zur Anfechtung und zum schadensersatzfreien Storno der betroffenen Bestellungen berechtigt. Bereits geleistete Zahlungen des Kunden werden in diesem Fall unverzüglich zurückerstattet.

 

(3) Wird auf der Website ein kostenfreier Versand ab einem bestimmten Bestellwert angeboten, gilt dies ausschließlich für reguläre Standardlieferungen. Sollte durch einen Systemfehler fälschlicherweise ein kostenloser oder fehlerhafter Versand gewährt werden, bleibt dem Unternehmer das Recht zur Korrektur vorbehalten. Der Kunde wird hierüber unverzüglich informiert und kann wählen, ob er den korrekten Versandpreis übernimmt oder die Bestellung kostenfrei storniert.

 

(4) Kunden werden gebeten, den Unternehmer bei Erkennen von offensichtlichen Systemfehlern oder bei individuellen Fragen zu alternativen Versandoptionen (z. B. über DHL oder Hermes) direkt zu kontaktieren.

 

§ 12 Haftung für Website-Inhalte und Schlussbestimmungen (Salvatorische Klausel)

 

(1) Die Inhalte auf der Website (z. B. informative Texte, Beschreibungen oder unverbindliche Tipps) werden mit größter Sorgfalt erstellt. Der Unternehmer übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität dieser rein informativen Inhalte. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bezüglich der Mängelfreiheit gekaufter Waren oder Dienstleistungen bleiben hiervon unberührt. Insbesondere für externe Links wird keine Haftung übernommen.

 

(2) Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder der Nutzungsbedingungen unwirksam, lückenhaft oder durch gesetzliche Änderungen außer Kraft gesetzt sein, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

 

(3) Anstelle der unwirksamen oder lückenhaften Bestimmung gilt diejenige rechtliche Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bedingung am nächsten kommt und dem deutschen Recht entspricht.

 

(4) Kunden werden gebeten, den Unternehmer im Sinne einer schnellen und unkomplizierten Klärung direkt zu kontaktieren, sollten Unstimmigkeiten, Fehler oder rechtliche Unklarheiten in den Bedingungen auffallen.

 

§ 13 Online-Streitbeilegung und Gerichtsstand

 

(1) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Verbraucher unter [https://ec.europa.eu/consumers/odr/](https://ec.europa.eu/consumers/odr/) finden. Der Unternehmer ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

 

(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist der Geschäftssitz des Unternehmers der ausschließliche Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag.

 

(3) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

 

 

Nutzungsbedingungen & Produkthinweise

 

§ 1 Allgemeiner Grundsatz, Zweckbestimmung und Haftungsausschluss

 

(1) Diese Nutzungshinweise dienen der Aufklärung des Kunden über die sachgemäße Handhabung, Pflege und die physikalischen Grenzen der Produkte des Unternehmers.

 

(2) Eine unsachgemäße Verwendung, Montage oder Pflege entgegen diesen Hinweisen schließt jegliche Mängelansprüche (z. B. auf kostenlosen Ersatz oder Rückerstattung) sowie Haftungsansprüche für Folgeschäden vollständig aus.

 

(3) Keine Erfolgsgarantie und Eigenhaftung: Es wird keine Erfolgsgarantie für das Gelingen einer Eigenmontage durch den Kunden, das optische Endergebnis oder die dauerhafte Funktionalität unter unvorhersehbaren äußeren Bedingungen übernommen. Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung und haftet für alle Risiken, Schäden und Umstände, die außerhalb des direkten Einflussbereichs des Unternehmers liegen (z. B. fehlerhafte Handhabung, ungeeignete Einsatzorte oder Einwirkungen durch Dritte).

 

§ 2 Richtlinien für Aufkleber, Folien und Sticker

 

(1) Anforderungen an die Oberfläche (Untergrund): Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung dafür, dass der Untergrund für das Aufbringen des Stickers geeignet ist. Die Oberfläche muss zwingend folgende Kriterien erfüllen:

Sie muss absolut glatt, trocken, staub- und fettfrei sein (unbeschichtete, raue Oberflächen wie z. B. Kunstrasen, Textilien oder unlackiertes Holz sind ungeeignet).

Sie muss vollständig frei von Rückständen jeglicher Reinigungsmittel sein. Insbesondere Rückstände von Seife, alkoholhaltigen Reinigern, Glasreinigern mit Abperleffekt oder säurehaltigen Mitteln zerstören die Klebestruktur und führen zum Ablösen des Stickers.

 

(2) Positionierung und rechtliche Verantwortung (insb. im Straßenverkehr): Für die Platzierung des Stickers und alle daraus resultierenden optischen oder rechtlichen Wirkungen trägt allein der Kunde die Verantwortung.

Wichtiger Hinweis für Kraftfahrzeuge (Kfz): Sicherheitsrelevante Bereiche, insbesondere die Windschutzscheibe (Sichtfeld vorne), die vorderen Seitenscheiben sowie die Außenspiegel, sind zwingend freizuhalten. Der Kunde hat selbstständig darauf zu achten, dass durch das Aufbringen keine gesetzlichen Vorschriften (z. B. die StVZO) verletzt oder die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs gefährdet wird.

 

(3) Haltbarkeit, Wechselintervall und Entfernung:

Folien und Sticker altern durch Umwelteinflüsse (UV-Strahlung, Witterung, extreme Temperaturen, mechanische Belastungen z. B. in der Waschanlage).

Es wird ausdrücklich empfohlen, Aufkleber und Sticker nach einer Nutzungsdauer von maximal 1 Jahr (12 Monaten) zu entfernen oder zu wechseln.

Eine Nutzung über diesen Zeitraum hinaus ist zwar technisch oft möglich, erfolgt jedoch vollständig auf eigenes Risiko des Kunden. Für Schäden am Untergrund (z. B. Verfärbungen des Lacks, das Einbrennen der Folie, Lackabplatzungen beim verspäteten Entfernen) oder für extrem hartnäckige Kleberückstände, die durch das Überschreiten dieses empfohlenen Wechselintervalls entstehen, ist jegliche Haftung des Unternehmers ausgeschlossen.

 

§ 3 Richtlinien für 3D-Druckerzeugnisse und Prototypen

 

(1) Materialgrenzen und physikalische Eigenschaften: 3D-gedruckte Produkte werden im Schichtverfahren (FDM) hergestellt. Sie weisen material- und produktionsbedingt spezifische physikalische Grenzen auf, die vom Kunden zwingend zu beachten sind:

Temperaturbeständigkeit: Je nach verwendetem Material (z. B. PLA) können sich Bauteile bereits ab Temperaturen von ca. 50–60 °C dauerhaft verformen oder schmelzen. Ein Verbleib solcher Produkte in der prallen Sonne oder in aufgeheizten Fahrzeuginnenräumen im Sommer ist untersagt.

 

Witterung und UV-Beständigkeit: Nicht alle Materialien sind für den dauerhaften Außeneinsatz geeignet. UV-Strahlung und Feuchtigkeit können bei nicht dafür zertifizierten Kunststoffen zu Versprödung, Farbverlust oder dem Verlust der Stabilität führen. Manche Materialien sind weder wasserfest noch feuchtigkeitsbeständig.

Belastbarkeit und Bruchgefahr: 3D-Drucke weisen systembedingt eine geringere Festigkeit entlang der Schichtlinien auf als z. B. Spritzgussteile. Bei unsachgemäßer mechanischer Beanspruchung, Überlastung, Sturz oder Biegebelastung können die Teile brechen, splittern oder reißen.

 

(2) Ausschluss bei Zweckentfremdung und Modifikation: Die Produkte sind ausschließlich für den vom Unternehmer angegebenen und bestimmungsgemäßen Einsatzzweck zu verwenden.

Jegliche Zweckentfremdung, bauliche Veränderung oder zweckfremde Weiterverarbeitung durch den Kunden (z. B. wenn aus einem Smartphone-Halter eigenmächtig ein Rasierer-Halter oder ein mechanisches Werkzeugteil gebastelt wird) geschieht auf eigene Gefahr.

 

Eine Haftung für die Funktion, Passgenauigkeit oder Sicherheit des zweckentfremdeten Objekts ist absolut ausgeschlossen.

(3) Sicherheits- und Lebensmittelechtheits-Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich und schriftlich anders vom Unternehmer bestätigt, sind die gelieferten 3D-Druckteile nicht lebensmittelecht (Gefahr von Bakterienansammlungen in den Mikrorillen) und nicht als Sicherheitsbauteile (z. B. im Automotive-Bereich, für Kinderspielzeug oder unter schwebenden Lasten) zugelassen.

 

§ 4 Richtlinien für Zubehör und sonstige Komponenten

 

(1) Bei der Verwendung von Zubehörteilen oder Halterungen in Kombination mit Drittgeräten (z. B. Smartphones, Tablets, Werkzeugen) ist der Kunde verpflichtet, den sicheren und festen Sitz der Halterung vor jeder Nutzung eigenständig zu überprüfen.

 

(2) Der Unternehmer haftet nicht für Schäden an Drittgeräten, die durch Vibrationen, unzureichende Befestigung durch den Kunden oder normalen Verschleiß der Halterungskomponenten entstehen.

 

 

 

Datenschutzerklärung

 

§ 1 Verantwortliche Stelle

Verantwortlich für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:

siehe Impressum

 

§ 2 Hosting und Server-Logfiles (Serverprofis)

Beim Aufruf dieser Website werden durch den Webspace-Provider Serverprofis GmbH automatisch Informationen in sogenannten Server-Logfiles erhoben und gespeichert. Dies umfasst:

IP-Adresse des anfordernden Endgeräts

Datum und Uhrzeit des Zugriffs

Browsertyp, Browserversion und Betriebssystem

Referrer-URL (die zuvor besuchte Seite)

Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zur Gewährleistung eines stabilen und sicheren Website-Betriebs. Es werden keine Benutzerkonten oder Registrierungen auf dieser Website angeboten.

 

§ 3 Kontaktaufnahme (E-Mail / Kontaktformular)

Bei einer Kontaktaufnahme per E-Mail oder über ein Online-Formular werden die von Ihnen gemachten Angaben (Name, E-Mail-Adresse, Nachrichtentext) zur Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen gespeichert.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (sofern die Anfrage der Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen oder der Vertragserfüllung dient).

Speicherdauer: Die Daten werden gelöscht, sobald der Zweck für die Speicherung entfällt, es sei denn, gesetzliche Aufbewahrungsfristen stehen dem entgegen.

 

§ 4 Datenweitergabe bei Warenversand (DHL / Hermes)

Zur Vertragserfüllung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO werden die für die Lieferung erforderlichen Daten (Name, Zustelladresse) an das beauftragte Transportunternehmen übermittelt:

DHL (Deutsche Post AG, Bonn) oder Hermes (Hermes Germany GmbH, Hamburg).

E-Mail-Übermittlung für Paketankündigungen: Sofern Sie hierzu ausdrücklich eingewilligt haben (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), wird Ihre E-Mail-Adresse an den Versanddienstleister weitergegeben, um Ihnen Statusberichte zur Lieferung zuzusenden. Diese Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft widerrufen werden.

 

§ 5 Zahlungsabwicklung

Die Verarbeitung von Zahlungsdaten erfolgt je nach gewählter Zahlungsart zur Abwicklung des Kaufvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO):

PayPal: Abwicklung über die PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., Luxemburg.

Stripe: Abwicklung über die Stripe Payments Europe Ltd., Irland.

Banküberweisung: Bei Vorkasse oder Rechnung werden ausschließlich die von Ihrer Bank übermittelten Stammdaten (Name, IBAN, Verwendungszweck) zur Buchung des Zahlungseingangs verarbeitet.

Barzahlung: Bei Barzahlung (z. B. bei Abholung oder vor Ort) werden keine digitalen Zahlungsdaten erfasst. Die Erfassung von Name und Betrag erfolgt rein analog im Rahmen der gesetzlichen Buchführungspflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO).

 

§ 6 Rechte der betroffenen Person

Ihnen stehen nach der DSGVO folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:

Auskunftsrecht (Art. 15 DSGVO): Recht auf Information über Ihre gespeicherten Daten.

Berichtigung & Löschung (Art. 16, 17 DSGVO): Recht auf Korrektur falscher Daten oder Löschung, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

Widerrufsrecht (Art. 7 Abs. 3 DSGVO): Einmal erteilte Einwilligungen können jederzeit für die Zukunft widerrufen werden.

Beschwerderecht (Art. 77 DSGVO): Recht auf Beschwerde bei einer zuständigen Aufsichtsbehörde (z. B. dem Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht).